Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Schleswig-Holstein - Ahrensburg e.V.

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Das hatten sich die Organisatoren nicht gewünscht: kühles und regnerisches Wetter begleitete am letzten Wochenende das 39. Landesjugendtreffen mit den Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Kaltenkirchen. Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm - unter anderem Kino, Discos, Trampolin und verschiedene work-shops - versuchten sie, die 1300 aus ganz Schleswig- Holstein angereisten Aktiven „ aufzuwärmen“ und dem Wettergott zu trotzen.Einmal mehr lohnte sich für die Ahrensburger Rettungsschwimmer die Teilnahme an den Meisterschaften: mit viel Edelmetall und guten Platzierungen erreichten sie in der Gesamtwertung einen der vorderen Plätze.
In den Einzel- und Mannschaftswettbewerben wurde - getrennt nach männlich und weiblich - in 6 verschiedenen Altersklassen ( AK ) geschwommen. Wie immer mussten im Rettungsdrei-, -vier- bzw. -fünfkampf u.a. Hindernis-, Flossen-, Puppe- und Gurtretter-schwimmen absolviert werden. Ebenfalls zur Wertung zählte die Herz-Lungen-Wiederbelebung ( HLW ) an der Computerpuppe, die einmal mehr für längere Diskussionen sorgte.
In den Einzelwettbewerben errang in der AK bis 10 Jahre Max Heiligenthal einen 10. Platz, eine Bronzemedaille gab es für Oliver Coym in der AK 12 und bei den Jungen der AK 13/14 kam Lennert Schrader auf Platz 6. In der AK 15/16 dominierten die Ahrensburgerinnen: Landesmeisterin wurde Svenja Buchholz, Dritte Kim Lauenroth, Vierte Rieke Giza. Nicole Raddatz erschwamm sich den 2. Platz in der AK 17/18, Martin Biel fehlten 3 Punkte für die Bronzemedaille. Bei den Herren der Offenen Klasse landete Jan-Hendrik Erbe auf Platz 5 und Dennis Westphal auf Platz 7.

Bei den Mannschaftswettbewerben hielten die Ahrensburger ganz gut mit, wenngleich sie die Dominanz von Norderstedt, Uetersen und Lübeck nicht durchbrechen konnten. In der AK 13/14 männlich errangen Ulrike Biel, Jan Brüwer, Laura und Jakob Giza und Lennert Schrader einen 5. Platz; eine Silbermedaille gab es in der AK 15/16 weiblich für Svenja Buchholz, Lotte und Rieke Giza, Kim Lauenroth und Svenja Radam. Trotz Patzer bei der HLW langte es für Stefanie Binde, Martin Biel, Kevin Helbing, Steffen Rix und Dennis Cleophas in der AK 17/18 noch zur Bronzemedaille, die sich auch Nicole Raddatz, Wolfgang Biel, Henning Christen, Jan-Hendrik Erbe und Markus Ruthenberg in der Offenen AK erkämpften.

Ausruhen auf den Lorbeeren gibt es allerdings nicht, für die ausstehenden Europameisterschaften Mitte August in Lübeck und Travemünde haben sich die Ahrensburger Rettungsschwimmer angemeldet.