Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Schleswig-Holstein - Ahrensburg e.V.

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Aufgrund großer Terminschwierigkeiten konnte erst jetzt - kurz vor Saisonende - die 9. Auflage des Freigewässerwettkampfes am Scharbeutzer Strand ausgetragen werden. Ein steifer Ostwind bescherte den Teilnehmern einen kräftigen Wellengang und mit 17° C Wassertemperatur war die Ostsee nicht besonders einladend. Zum Glück hielt das Wetter: es war zum teil sonnig und es blieb trocken.

Die Popularität des Life-Saving und Young-Star-Cups wird innerhalb des Verbandes immer größer. Die rund 300 angereisten Rettungsschwimmer – fast doppelt so viele wie im letzten Jahr – konnten am vergangenen Wochenende den zahlreichen Zuschauern einmal mehr beweisen, wie wichtig körperliche Fitness, Reaktionsschnelligkeit, Ausdauer und das Beherrschen von Rettungsgeräten für den Ernstfall sind.
Das 15köpfige Ahrensburger Team konnte bei der dritten Teilnahme erneut schöne Erfolge verbuchen. Mit dem Gewinn von insgesamt 15 Medaillen, guten Platzierungen und dem 11. Platz in der Gesamtwertung (von 27 Mannschaften) war man am Ende des Wettkampfes sehr zufrieden.

In den Disziplinen Surf Race, Board Race, Beach-Flags und dem Gurtretterschwimmen konnte der Nachwuchs beim Young-Star-Cup einige Male das Siegertreppchen besteigen: Alica Gebhardt ( 8 Jahre) errang zwei Gold-, Vanessa Coym (10 Jahre) eine Gold-, zwei Silber-, Lea Michahelles (8 Jahre) eine Silber-, eine Bronze-, Nina Michahelles (12 Jahre) eine Gold-, Oliver Coym (12 Jahre) zwei Gold-, eine Silber- und Ulrike Biel (15 Jahre) eine Bronzemedaille.

Im parallel laufenden Life-Saving-Cup hinterließ die weibliche Mannschaft beim Board Rescue Race einen starken Eindruck: Svenja Buchholz, Jannika Spremberg, Ramona Venohr und Nicole Raddatz gelang unter 17 Teams die Titelverteidigung aus dem Vorjahr, im Rescue Tube Rescue Race holten sie die Silbermedaille. Letztgenannte errang noch einmal Bronze beim Surf Race Wettkampf.
Beim stark besetzten Beach-Flags-Wettkampf der Herren (64 Teilnehmer) konnte Jan Block den 12. Platz und Johannes Grau den 6. Platz belegen. Beim Rescue Tube Rescue Race verpassten sie zusammen mit Yannick Cohrdes und Martin Biel denkbar knapp das Finale.

Die international erfahrene Mannschaft aus Uetersen holte sich überlegen den Gesamtsieg, Marco Raddatz steuerte zwei Einzel-Silbermedaillen bei.