Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Schleswig-Holstein - Ahrensburg e.V.

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Das 40. Landesjugendtreffen der DLRG Schleswig-Holstein fand nach 1986 zu zweiten Mal in Stormarn statt. Aus 75 Gliederungen des Landesverbandes kamen fast 1.500 Rettungsschwimmer nach Bargteheide, um an der Jubiläumsveranstaltung teil zu nehmen. Im dem weitläufigen Komplex des Schulzentrums lief - wie immer bei diesem Treffen – ein umfangreiches Rahmenprogramm ab.
Viele Spiele, Workshops, Lagerfeuer und Kino, aber auch Fahrten nach Lübeck (Berufsfeuerwehr) und Hamburg (Miniaturwunderland) wurden bestens angenommen.Und was alle trotz gegenteiliger Prognosen erhofft hatten: es gab an allen Tagen (fast) trockenes Wetter.

Bei den Schwimmwettkämpfen im Bargteheider Freibad wurden die Einzel- und Mannschaftswettbewerbe in sechs verschiedenen Altersklassen (AK) durchgeführt. Wie immer waren im Rettungsdrei-, -vier- bzw. –fünfkampf u.a. Hindernis-, Flossen-, Puppe- und Gurtretterschwimmen zu absolvieren. Ebenfalls zur Wertung zählte die Herz-Lungen-Wiederbelebung ( HLW) an der Übungspuppe, die einmal mehr für längere Diskussionen und für viele Punktabzüge sorgte.

In den Einzelwettbewerben gelang es Oliver Coym (AK 12), seinen Sieg von 2004 zu wiederholen. Ahrensburgs Jüngste, Alica Gebhardt (8 Jahre), wurde 6. in der AK bis 10 Jahre. Jeweils Vizemeister wurden Nina Michahelles (AK 12), Stefanie Binde (AK15/16), Svenja Buchholz (AK 17/18) und Nicole Raddatz (offene AK). Eine Bronzemedaille steuerte Martin Biel ( AK 17/18) bei.

Völlig überraschend erkämpften sich Jannik Gebhardt, Vanessa und Oliver Coym, Nina Michahelles und Max Heiligenthal in der AK 12 die Goldmedaille in den Mannschaftswettbewerben. Einen dritten Rang - und damit die Bronzemedaille - gab es noch abschließend in der offenen AK für Ramona Venohr, Nicole Raddatz, Lilia Lange, Svenja Buchholz und Jannika Spremberg.

2 weitere Bronzemedaillen in den Mannschaftswettkämpfen verpassten sowohl die AK 15/16 wegen der HLW als auch die offene AK männlich, bei der auch noch ein Missgeschick in der Gurtretterstaffel zum Verlust aller Punkte in dieser Disziplin führte.