Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Schleswig-Holstein - Ahrensburg e.V.

Menu

Info

Ausbildung

Aktiv

Interaktiv

Kontoverbindung für Spenden zur Bekämpfung des ErtrinkungstodesDLRG Ahrensburg e.V. - Konto: 90-172 819 Sparkasse Holstein, BLZ 213 522 40
Für die rund 2000 Athleten aus Deutschland und Europa waren die Europameisterschaften der Höhepunkt der Sportsaison 2005. Erstmals wurde die EM im Format der Weltmeisterschaften „Rescue“ ausgetragen, d.h. zeitgleich ermittelten die Nationalmannschaften, die Senioren (Masters), Vereine (Interclubs) und der Nachwuchs (Nippers-Cup) ihre Besten.Wettkampfstätten für die teilnehmenden 21 Nationen war Travemünde( Freigewässerdisziplinen), die Lübecker Schwimmhalle St. Lorenz (Innendisziplinen) und die Wakenitzbadeanstalt (Bootswettkämpfe). Ein umfangreiches Rahmenprogramm begeleitete die Großveranstaltung; Strandfeste, Musikshows und eine bunte Prommenadenmeile lockten viele Zuschauer.

Bei schlechtem Wetter und niedrigen Temperaturen eröffneten die Senioren die Freigewässerwettkämpfe. Bereits am ersten Tag formierten sich die Favoriten mit Bestleistungen. Deutschland, Spanien und die Schweiz wechselten sich in der Gesamtführung ab. Beim Ahrensburger DLRG-Team – das bei der EM eigentlich nur einmal „’reinschnuppern“ wollte - machte sich nun das mehrmalige Training in Scharbeutz bezahlt: in ihrer Altersklasse holten Kordula Reiner, Sabine Ullmann und Rotraud Glißmann Gold im Brandungsschwimmen und Silber in der Rettungsbrettstaffel. In den gleichen Wettbewerben und dem Gurtretterschwimmen gab es auch noch 3 Einzelmedaillen für Kordula Reiner ( Silber) und Rotraud Glißmann ( 2 x Bronze). Die Herren machten es den Damen nach: Norbert Pantzke und Wolfgang Biel belegten beim Retten mit dem Rettungsbrett den 3. Platz.
In der übervollen Schwimmhalle St. Lorenz setzten die Ahrensburger Senioren ihre Erfolgsserie fort: in der Gurtretter- und Hindernisstaffel landeten Sabine Ullmann, Lilia Lange, Rotraud Glißmann und Monika Raddatz jeweils auf dem 2. Platz, den auch Lutz Rucktäschel, Wolfgang Biel, André Mohneke und Norbert Pantzke bei der Puppenstaffel belegten. Ausgerechnet in dieser ungeliebten Puppenstaffel - hier hagelt es immer die meisten Disqualifikationen- wuchs das Damenquartett über sich hinaus: unerwartet gewannen sie die Goldmedaille! Zum Abschluss holte das Herrenteam noch einmal Bronze in der Gurtretterstaffel.

Zwischenzeitlich beendeten am Travemünder Strand die Nationalmannschaften ihre Wettkämpfe. Nach einem tagelangen Dreikampf konnte sich Deutschland knapp vor Spanien und Italien durchsetzten.

Was aufgrund der Temperaturen lange unklar blieb, konnte dann doch noch starten: der „Nippers - Cup“, der Wettkampf für Kinder und Jugendliche. Hier zeigte der Rettungsschwimmernachwuchs, was er sportlich drauf hatte. In den Disziplinen Beach Flags, Run-swim-run und Delphinsprüngen verbesserten Oliver Coym, Nina Michahelles, Vanessa Coym und Alica Gebhardt mit insgesamt 8 Medaillen die Punktewertung der Ahrensburger. Bei 60 Teilnehmern eine beachtliche Ausbeute.

Bei den abschließenden Interclub-Meisterschaften hingen die Trauben- sprich Medaillenplätze- besonders hoch. Neben den deutschen Spitzenteams aus Luckenwalde, Berlin Lichtenberg und Halle/ Saalkreis trumpfte besonders Alcarreno aus Spanien auf.

Ahrensburgs Kim Lauenroth, Svenja Buchholz, Jannika Spremberg und Nicole Raddatz schafften es in der Halle zwei mal das B- Finale ( Hindernis- und Gurtretterstaffel – Platz 11 und 15) und am Strand das A Finale in der Strandsprintstaffel (Platz 8) zu erreichen.
Bei den Herren war die Konkurrenz noch größer, hier gingen bei einigen Wettkämpfen bis zu 185 Schwimmer an den Start. Das Team mit Martin Biel, Markus Ruthenberg, Henning Christen und Jan-Hendrik Erbe belegte gute Mittelplätze.
Nach ihrem 14. Platz im Hindernis-Finale gab es am Strand für Nicole Raddatz einen 25. Platz im abschließenden Brandungsschwimmen-Finale.